
Ängste bei Kindern und Jugendlichen sind normal. Sie können aber auch in starker Ausprägung vorkommen, die krankhaft sind und die Betroffenen stark belasten. Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen.
Ängste vor konkreten Objekten/Situationen
z. B. Angst vor dem Aufgerufenwerden in der Klasse, vor dem Tumult im Pausenhof, vor bestimmten Mitschülern oder Lehrpersonen, Leistungsangst, Prüfungsangst, Angst vor Hunden, Spinnen, vor Dunkelheit, Gewitter etc.
Soziale Ängste
z. B. Angst von seinen Mitmenschen nicht akzeptiert/geliebt zu werden, bestimmten Anforderungen nicht gerecht zu werden, sich nicht durchsetzen können.
Vorübergehende soziale Ängste sind in der Kindheit und Jugend relativ häufig. Bei Jugendlichen zeigen sich soziale Ängste am häufigsten in Form von Schul- und Prüfungsangst, aber auch in der Angst, von Mitschüler/innen ausgelacht und abgelehnt zu werden.
Existenzängste
z. B. die Angst vor Krankheit, Tod, dem Verlust geliebter Menschen, vor Krieg, Armut, Umweltzerstörung
Phobien
Es besteht dabei eine ausgeprägte Angst vor bestimmten Situationen. Die Betroffenen versuchen diese zu vermeiden oder laufen mit starker Angst aus diesen Situationen heraus. Im Zusammenhang mit der Schule treten z. B. auf:
Schulphobie (siehe auch Problemfeld Schulverweigerung)
Sozialphobie (siehe auch Problemfeld Rückzugsverhalten/Depressivität)
Landesschulrat
Schulpsychologie-Bildungsberatung
Dr. Maria Helbock
Bahnhofstraße 10
6900 Bregenz
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