Die pädagogischen Initiativen in Vorarlberg
VOBS. Vorarlberger Bildungsservice.
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Verhalten der Lehrperson

  • Genaue Beobachtung, in welchen Situationen und in Zusammenhang mit welchen Personen die Symptome auftreten - Panikartige Angstanfälle in be-stimmten Situationen oder unbestimmte Ängstlichkeit als Dauerzustand?
  • Austausch der Wahrnehmungen mit Kolleg/inn/en
  • Verlaufsbeobachtungen mit schriftlichen Notizen
  • Herstellen einer Beziehung zu einer schulinternen Vertrauenspersonen, z. B. Klassenlehrer/in, Schülerberater/in und Gespräche mit dem Schüler/der Schülerin
  • Kontaktaufnahme mit den Erziehungsberechtigten zur Klärung von möglichen Ursachen und Hintergründen
  • Planung und Durchführung pädagogischer Maßnahmen durch das Lehrerteam
    Bei Schulangst/Prüfungsangst z. B.:
    - Förderung einer vertrauensvollen Lehrer-Schüler-Interaktion
    - Angst und Angstbewältigung zum Thema machen
    - Transparente Gestaltung des Leistungsbewertungsprozesses
    - Sachbezogene bzw. individualnormbezogene Rückmeldung
    - Vermittlung geeigneter Lern- und Arbeitstechniken
    - Bewegungsangebot und Entspannungsübungen
    Bei Schulangst/Schulphobie ist es besonders wichtig, gemeinsam mit der Eltern und unter Einbeziehung des Kindes oder Jugendlichen eine klare und durchsetzbare Entscheidung für den Schulbesuch zu treffen und diese auch konsequent durchzusetzen - bei Bedarf mit Beratung durch Experten.
    Bei sozialen Ängsten z. B.:
    Behutsame Förderung sozialer Interaktionen - zunächst in Kleingruppen
  • Bei schwereren oder länger anhaltenden Angst- oder Zwangsstörungen Inanspruchnahme von Expertenhilfe in Absprache mit den Eltern zur diagnostischen Abklärung, Beratung und gegebenenfalls Behandlung, z. B. Schulpsychologie, Beratungslehrer/in, klinische/r Psychologe/in oder Facharzt/Fachärztin, Psychotherapeut/in
  • Bei anhaltender oder wiederholter Schulabsenzen die Eltern dringend auf die Notwendigkeit einer (schul)psychologischen Untersuchung hinweisen

    Bei Bedarf Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit dem/der zuständigen Beratungslehrer/in für verhaltensauffällige Kinder 

 

  

Kontaktadresse

 

Landesschulrat

Schulpsychologie-Bildungsberatung

Dr. Maria Helbock

Bahnhofstraße 10

6900  Bregenz

 

T05574 4960 210
H0664 81 09 340
F05574 4960 408
ME-Mail
www.lsr-vbg.gv.at/index.php?id=13

 

 

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für den Inhalt verantwortlich: Dr. Maria Helbock
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