
Gewalt unter Schüler/innen ist ein vielschichtiges Problem und darf weder verharmlost noch toleriert werden, auch wenn es meist nur einzelne Schüler/innen betrifft. Die Skala von Gewalthandlungen reicht vom psychischen Drangsalieren und Schikanieren bis zu massiven Gewalttätigkeiten. Folge sind psychische, kör-perliche und/oder materielle Schädigungen mit sichtbaren oder unsichtbaren Folgen.
Großen Einfluss auf die Entstehung von aggressivem Verhalten hat das emotionale Klima in der Familie und in der Schule.
Risikofaktoren und mögliche Ursachen für die Entstehung von Gewalttätigkeiten:
Das Aggressions- und Gewaltrisiko steigt, je mehr solcher Einflüsse sich addieren.
Opfer von Gewalthandlungen sind meist ebenfalls sozial weniger kompetent, haben Probleme in der Selbstsicherheit und Aufmerksamkeit. Bei den Unterlegenen entstehen Angst und depressive Störungen, was von den Lehrpersonen oft längere Zeit unbemerkt bleibt.
Landesschulrat
Schulpsychologie-Bildungsberatung
Dr. Maria Helbock
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