- Aggression, Normverletzung, Gewalt nicht tolerieren (Grenzen definieren und hilfreiche Gemeinschafts- und Verhaltensregeln erarbeiten)
- Verstärkung von unangemessenem Verhalten durch Mitschüler oder den Lehrer selbst vermeiden
- Bei akuter Gefährdung sofort eingreifen, nach Beruhigung der Beteiligten den Konflikt aufarbeiten
- Bei Ansätzen zu aggressivem Verhalten den bzw. die betroffenen Schüler/innen
- genauer beobachten
- Ursachen herausfinden
- Gespräche mit dem/den Schülern führen
- Zusammenarbeit mit den Eltern erreichen
Wenn es dabei offene Fragen oder Probleme gibt, bei besonders schwierigen Fällen oder wenn sich keine positive Entwicklung erreichen lässt, können Schulpsychologen/innen (im Pflichtschulbereich auch Beratungslehrer/innen) einbezogen werden, die mithelfen, die Problemsituation genauer zu analysieren und weiterführende Strategien zu entwickeln und Maßnahmen zu treffen (z. B. betreffend Handlungsmöglichkeiten des Lehrers, Förderung des Schülers, Zusammenarbeit mit den Eltern, therapeutische Interventionen, Vermittlung von außerschulischen Hilfen usw.)
- Aggression und Gewalt dürfen nicht nur als ein den Unterricht störendes Verhalten angesehen werden, sondern sind auch als Signale emotionaler Nöte, Bedürfnisse und Ängste des Kindes/des Jugendlichen zu verstehen
- Verhaltensprobleme sowie die eigene Einstellung und Reaktion in Bezug auf das Problem hinterfragen
- Dem Teufelskreis von Lernschwierigkeiten und Verhaltensstörungen vorbeugen
- Förderung lernschwacher Schüler, Motivation und Selbstvertrauen stärken
- Lernziele und Leistungsbeurteilung transparent machen und positiv vermitteln - Soziales Lernen fördern und vorhandene soziale Lerndefizite aufholen
- Ruhe/Entspannung
- Differenzierte Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Selbstkontrolle, angemessene Reaktion
- Angemessene Selbstbehauptung
- Einfühlungsvermögen