
Jugendliche in der Pubertät sehen sich vielfachen Entwicklungsaufgaben gegenübergestellt und entwickeln unterschiedliche Strategien, um mit Anforderungen fertig zu werden.
Stehen den an die Jugendlichen gerichteten Anforderungen nicht genügend Handlungsmöglichkeiten, Problemlösungsstrategien und Unterstützungserfahrungen von außen zur Verfügung, so kann als individuelle „untaugliche“ Lösung der Suchtmittelmissbrauch gewählt werden. Alkohol und Tabak dienen vor allem zum Spannungsausgleich und zur Stressbewältigung bei Problemen im schulischen Bereich. Medikamente werden ebenfalls häufig bei Schulschwierigkeiten aufgrund ihrer leistungssteigernden Wirkung genommen. Beim Gebrauch von illegalen Drogen ist das „Frustpotential“ hoch, eine Funktion u.a. ist oft, die Erwachsenen endlich zum Handeln zu bewegen.
Risikofaktoren für Drogenmissbrauch können sein:
Missbrauchverhalten in der Familie, Freundeskreis mit Drogenkonsumenten, Verfügbarkeit von Suchtmitteln, Ängste, Unsicherheiten im Sozialkontakt, Unzulänglichkeitsgefühle, große Empfindsamkeit / Empfindlichkeit, häufige Gefühle von Langeweile.
Landesschulrat
Schulpsychologie-Bildungsberatung
Dr. Maria Helbock
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