Die pädagogischen Initiativen in Vorarlberg
VOBS. Vorarlberger Bildungsservice.
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Durchführungsrichtlinien

Vorarlberger Miniolympiade für Mathematik

 

 

a) Zielsetzung

Bei diesem Wettbewerb sollen mathematisch besonders begabte Kinder und ihre Fähigkeiten entdeckt werden. Diesen Schüler/innen bietet die Vorarlberger Miniolympiade für Mathematik die Möglichkeit, ihre Begabung bereits in der Unterstufe zu zeigen und weiterzuentwickeln.

Mit diesem Wettbewerb sollen Unterstufenschüler/innen behutsam an die Anforderungen der Mathematikolympiade herangeführt werden. Gute Jungmathematiker sollen dazu ermuntert werden, in die Wettbewerbsmathematik nach den Richtlinien (Anfängerkurs, Fortgeschrittenenkurs) der Österreichischen Mathematik-Olympiade (ÖMO) einzutreten.

b) Teilnahme

  1. Jede AHS Vorarlberg hat die Möglichkeit, so viele Schüler/innen aus den 4. Klassen zu entsenden, wie es der Anzahl der 4. Klassen entspricht. Zusätzlich können insgesamt maximal 2 Schüler/innen aus den 2./3. Klassen genannt werden.
  2. Jede AHS entscheidet autonom, welche Schüler/innen teilnehmen dürfen und nach welchen Kriterien sie ausgewählt werden, z.B. schulinterner Qualifikationswettbewerb oder Punktebeste beim Känguruwettbewerb.
  3. Die Schüler/innen müssen nicht speziell auf diesen Wettbewerb vorbereitet werden.
  4. Findet bereits in der Unterstufe ein Olympiadekurs statt, dürfen maximal 2 Schüler/innen zur Miniolympiade entsendet werden.
  5. Ein/e Mathematiklehrer/in begleitet die teilnehmende Schulmannschaft und ist als Mitglied der Beurteilungskommission für die Auswertung und Korrektur der Arbeiten mitverantwortlich.
  6. Der/die Vorsitzende der Kommission wird vor Beginn des Wettbewerbs von allen Begleitlehrer/innen mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt.

 

c) Aufgabenauswahl

  1. Grundsätzlich sollen die Aufgaben für die Miniolympiade aus dem Kern- und Erweiterungsstoff der AHS-Unterstufe mit gehobenen Anforderungen ausgewählt werden.
  2. Die Aufgaben sind mit mathematischem Grundwissen lösbar und erfordern gezieltes Analysieren sowie das Entwickeln und Anwenden von Problemlösungsstrategien. Eine Taschenrechner ist nicht zugelassen!
  3. Die Auswahl der Aufgaben erfolgt durch ein Team von 3 bis 4 Mathematiklehrer/innen in Absprache mit dem AG-Leiter für Mathematik.
  4. Es werden 8 Aufgaben zu je drei Punkten gestellt. Ein wichtiges Kriterium des Wettbewerbs ist der Lösungsweg und seine Dokumentation. Damit eine Aufgabe als vollständig richtig gewertet wird, muss das Zustandekommen der Lösung dokumentiert sein.

 

d) Durchführung

  1. Die Mathematik-Olympiade wird jährlich durchgeführt.
  2. Die Ausschreibung an alle AHS (Direktion und Mathematik-Kustos) erfolgt zu Beginn des 2. Semesters. Anmeldeschluss ist Ende April. Der Wettbewerb findet in der zweiten Maihälfte statt.
  3. Die Arbeitszeit des Wettbewerbs beträgt 2 Stunden (120 Minuten).
  4. Die Preisverleihung erfolgt am nachmittag des selben Tages in festlicher Form. Dazu werden auch die Eltern der Teilnehmer/innen eingeladen.
  5. Die Eltern werden nachweislich in Kenntnis gesetzt, dass während der Korrekturphase bis zur Preisverleihung keine Aufsicht erfolgen kann.

Fordern und fördern

 

Die Berücksichtigung von

Eignung und Neigung

ist eine Verneigung

vor dem Menschen.

 

 

für den Inhalt verantwortlich: LSI Mag. Johannes Küng
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Vorarlberg

Landeschulrat Vorarlberg