
Vorarlbergs Haupt- und Mittelschulen zeichnen sich durch eine einzigartige Kombination aus zukunftsweisenden Bildungskonzepten, durch Erziehungsqualität und persönliche Zuwendung zum einzelnen Kind aus. Das bemerkenswerte Engagement der Lehrerinnen und Lehrer und der Schulleitungen hat in den vergangenen zehn Jahren zu einer in Österreich einmaligen, dynamischen Entwicklung geführt.
Derzeit besuchen etwa 75 Prozent der 10- bis 14-Jährigen eine Haupt- bzw. Mittelschule. Über die Hälfte der Vorarlberger Maturant/innen kommen aus der Hauptschule. Ein guter Teil der Vorarlberger Akademiker/innen haben eine Hauptschule besucht und die meisten der in Vorarlberg so erfolgreichen Absolventen einer Lehre sind ehemalige Hauptschüler/innen. Die Vorarlberger Haupt- bzw. Mittelschule bietet den Kindern jene Sicherheit, Orientierung und Anerkennung, die sie brauchen, um sich zu reifen, selbstbewussten und kompetenten jungen Persönlichkeiten zu entwickeln.
Das Modell der Vorarlberger Mittelschule wurde von den Hauptschulen und Gymnasien gemeinsam entwickelt und funktioniert kurz gesagt so: Das Kind tritt von der Volksschule in die Hauptschule in seiner Nähe über, welche die Schulform der Vorarlberger Mittelschule anbietet. Nach der Mittelschule kann es direkt in die Oberstufe des Gymnasiums oder eine der anderen weiterführenden höheren Schulen übertreten. Es hat garantiert die gleichen Rechte und Übertrittsmöglichkeiten wie nach der Unterstufe des Gymnasiums.
51 Schulen beteiligen sich am Vorarlberger Mittelschulprojekt. Die hohe Akzeptanz des Schulmodells hat eine Entspannung der Anmeldesituation an den Gymnasien bewirkt.
