
Die Sprache ist unser wichtigstes Kommunikationsmittel. Sie ist das "Fenster zur Seele" und schafft Zugang zum Menschen.
Mir fällt auf, dass mein Kind ...
In den Vorarlberger Pflichtschulen weisen ca. 25 Prozent aller SchülerInnen Sprachauffälligkeiten auf. Dieser Wert entspricht den aktuellen wissenschaftlichen Angaben im deutschsprachigen Raum. Störungen im Bereich der Sprachentwicklung umfassen nach ihrer Häufigkeit geordnet: Dyslalien, Dysgrammatismus (häufig mit Wahrnehmungsstörungen), Stimmstörungen, reaktive Störungen (Stottern, Poltern, Mutismus) und Rhinolalien.
Zielsetzung der sprachheilpädagogischen Arbeit
Umfassendes Ziel ist es, durch eine ganzheitliche Vorgangsweise eine Behebung der Auffälligkeit oder zumindest eine Verbesserung der Sprache zu erreichen. Die Voraussetzung dazu ist ihre frühzeitige Feststellung und Behandlung.
Bei vielen Kindern können innerhalb eines Jahres erhebliche sprachliche Entwicklungfortschritte erzielt werden. Bei den anderen ist eine mehrjährige Betreuung und Begleitung notwendig.
Sehr wesentlich ist es, die Eltern und weitere Bezugspersonen zu motivieren, die Arbeit der SprachheilpädagogInnen zu unterstützen.
Weiters muss die Freude am Medium Sprache als wesentlichste Basis menschlicher Kommunikation vermehrt gefördert werden.
Lehrpersonen
Zur Durchführung des Sprachheilunterrichtes werden LehrerInnen eingesetzt, die die Ausbildung zur SprachheilpädagogIn abgeschlossen haben und sich regelmäßig fortbilden.
Qualitätshandbuch der Vbg. SprachheillehrerInnen
