
Rechtliche Grundlage: Bundesgesetz über die Berufsreifeprüfung
BGBl I Nr. 68/1997 zuletzt geändert
durch BGBl I Nr. 91/2005
Die Bedeutung von beruflicher Bildung wird gleichsam als Rezept gegen Arbeitslosigkeit und zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes stark betont. Wirtschaftsexperten und Zukunftsforscher weisen aber darauf hin, dass neben der beruflichen Kompetenz eine breite Allgemeinbildung nötig ist, um auf Grund der Informationsflut das Wichtige und das Richtige zu erfassen und zu vernetzen.
Bildung und Beruf gehören zusammen. Der Beruf ist die ursprünglichste Form dessen, was heute als lebensbegleitendes Lernen bezeichnet wird.
In der ständigen Fortbewegung, in der Erneuerung der Kenntnisse und Methoden steckt eine große Herausforderung, aber auch ein Anreiz, sich flexibel und erfinderisch auf die sich laufend ändernden beruflichen Anforderungen einzustellen und sich zu bewähren.
Als ergänzendes Element für Absolventen einer Lehre oder einer Fachschule öffnet die Berufsreifeprüfung jenen, die einen stärker praxisorientierten Ausbildungsweg beschreiten, die Tür zu allen Studienmöglichkeiten an Universitäten oder Fachhochschulen und bietet zudem eine hervorragende Voraussetzung für hochqualifizierte Arbeitsplätze und entsprechende Karrierechancen in der Wirtschaft.
Zielgruppen:
Inhalt und Umfang der Berufsreifeprüfung:
4 Teilprüfungen:
Deutsch fünfstündige schriftliche Klausurarbeit
Mathematik vierstündige schriftliche Klausurarbeit
Englisch fünfstündige schriftliche Klausurarbeit oder eine mündliche Prüfung
Fachbereich fünfstündige schriftliche Klausurarbeit über ein Thema aus
dem Berufsfeld des Prüfungskandidaten und eine mündliche Prüfung
auf höherem Niveau
(die Fachbereichsprüfung kann unter bestimmten Bedingungen
z.B. bei Personen mit einer Meisterprüfung entfallen)
Vorbereitungslehrgänge:
Zur Vorbereitung auf die angestrebten Teilprüfungen werden von verschiedenen Institutionen Lehrgänge eingerichtet. Die Lehrgänge sind kostenpflichtig. Mit dem Bildungszuschuss wird diese Weiterbildung aber großzügig gefördert.
Interessenten:
sollten sich vor der Anmeldung zu einem Vorbereitungslehrgang umfassend bei einem der Anbieter informieren.
Für Lehrlinge, die sich bereits parallel zur Lehrlingsausbildung auf die Berufsreifeprüfung vorbereiten wollen, kann das Bludenzer Lehrlingsmodell besonders empfohlen werden.
Anbieter in Vorarlberg:
buz Verein für Bildung und Zukunft, Bludenz
www.buz-bludenz.net
VHS Volkshochschule Bludenz
http://www.vhs-bludenz.at/
VHS Volkshochschule Bregenz
www.vol.at/Volkshochschule
www.lbsbr3.snv.at
VHS Volkshochschule Götzis
www.vhs-goetzis.at
WIFI Wirtschaftsförderungsinstitut
www.vlbg.wifi.at
AK Bildungscenter der Arbeiterkammer
www.ak-vorarlberg.at
weitere Infos und Beratungsstellen:
BIFO Berufs- und Bildungsinformation
www.bifo.at
LSR Landesschulrat für Vorarlberg
Rechtsberatung, Frau Dr. Christine Gmeiner
www.landesschulrat.at
BMWA Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung
(Lehre und Matura)
www.bmwa.gv.at
Bildungszuschuss
www.bildungszuschuss.at
und direkt bei der AK Vorarlberg:
klaudia.haeusle(at)ak-vorarlberg.at
