
Fahrradsimulator – ein wichtiges Gerät für die Übung im Schonraum!
Die „Freiwillige Radfahrprüfung“ ist für die Schüler/innen der 4. Schulstufe in der Volksschule von ganz besonderer Bedeutung.
Mit dem erfolgreichen Bestehen der Prüfung erhalten sie den ersten „Führerschein“ zum selbständigen Fahren im Straßenverkehr.
Daher ist es von großer Bedeutung, richtig darauf vorbereitet zu werden.
Der Fahrradsimulator kann dabei sehr behilflich sein!
Gefahren müssen erahnt werden, damit rechtzeitig reagiert werden kann oder sie durch defensives Verhalten vermieden werden können.
Mit dem Radsimulator kann der Verkehrssinn für richtiges Sehen und frühzeitiges Erkennen von Gefahren angeregt werden.
Die Aufgabe besteht darin, beim Auftreten oder bei ersten Anzeichen einer Gefahr die Bremse zu betätigen. Das ermittelte Reaktionsverhalten wird nach jeder Szene ausgewertet und auf dem Bildschirm dargestellt.
Das Programm zeichnet sich besonders durch seine einfache Handhabung und Flexibilität aus. So können die Szenen jederzeit angehalten oder wiederholt werden, um dem Instrukteur Gelegenheit für begleitende oder nachträgliche Erläuterungen zu geben.
Für junge Verkehrsteilnehmer wird die Verkehrserziehung interessanter und das vermittelte Wissen wird durch das Selbsterleben der Situation nachhaltig gefestigt.
Das Programm bietet:
44 Videoszenen mit Gefahrensituationen des täglichen Straßenverkehrs
Menügeführte Einstellung und Bedienung
Individuelle Szenenauswahl nach Zielgruppe und Thema
Speichermöglichkeit der vordefinierten Programmsektionen
Aktivierung der Szenen nach gewünschter Reihenfolge oder zufallsgesteuert
Flexible Programmstruktur mit START, STOP, WEITER, WIEDERHOLEN
Interaktives computerunterstütztes Lernen
Die Ergebnisse der Schüler/innen können ausgedruckt werden
Der Fahrradsimulator steht allen Schulen und Vereinen, die im Sinne der Verkehrssicherheit tätig sind, zur Verfügung!
Anfrage bei: Herrn Markus Weber, ARBÖ – Feldkirch: Tel. 05522/73800, E-Mail markus.weber@arboe.at
Mit vielfältigsten Aktionen und Initiativen werden an Kindergärten und Schulen die Kinder und Jugendlichen auf die Gefahren und Risiken im Straßenverkehr aufmerksam gemacht und gezielt auf nachhaltige Verkehrssicherheit vorbereitet.
Ob Polizei zum Angreifen, Verkehrserziehungskasperl, reflektierende Schärpen, Blick und Klick, Schoolwalker, Große helfen Kleinen, Aktion Zebrastreifen, Radfahrprüfung, Radhelmaktion, sehen und gesehen werden, um nur eine kleine Auswahl zu nennen: Die Sicherheit der kleinen und großen Kinder steht im Mittelpunkt!
AUFGABENHEFT – für die 3. und 4. Schulstufe der Volksschulen
Vor rund 10 Jahren ist bei uns das Aufgabenheft für die 3. und 4. Klassen Volksschule entwickelt worden. Das Ziel ist es, dass Inhalte der Verkehrserziehung in den Wochenplan des Unterrichts eingebaut werden und die Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern sich damit auseinandersetzen können.
Es sind Schwerpunktthemen vorgesehen, die von den Schüler/innen selbstständig oder gemeinsam mit den Lehrer/innen bearbeitet werden können.
Der Schulweg, Radfahren, die wichtigsten Notrufnummern, das verkehrssichere Fahrrad, Sehen und gesehen werden, die Aufgaben der Polizei, die Schülerunfallversicherung AUVA und viele andere Themen sind in diesem Heft aufbereitet.
An die 4000 Exemplare werden jedes Jahr von den Schulen angefordert und im Unterricht verwendet!
Dank großer Unterstützung von allen Partnern der Verkehrserziehung und Banken und Versicherungen ist dieses Heft für die Schüler/innen kostenlos.


Tipps für die Eltern von Kleinkindern, die mit dem Kind auf der Straße Rad fahren:
Mit dem Kind auf der Straße Rad fahren!
• Helm richtig aufsetzen!
• Lassen sie das Kind vor sich fahren!
• Halten sie Abstand vom Gehsteigrand und parkenden Fahrzeugen!
• Gerade Linie fahren!
• Keine Parklücken ausfahren!
• Selbstsicherheit ausstrahlen!
• Blickkontakt aufbauen zu den anderen Verkehrsteilnehmer/innen!
• Drillen Sie Ihr Kind nicht auf Handzeichen geben!
• Linksabbiegen – davor zurückschauen!
Mit der Aktion „Rolli“ werden den Kindern im Kindergarten Übungen für das Gleichgewicht und Spurhalten und richtiges Bremsen angeboten. Mit dem „Radhelm Spiele Fest“ gewinnen unsere Kleinsten schon sehr viel Selbstbewusstsein! Vorbild für richtiges Verkehrsverhalten sind natürlich die Eltern und die anderen Erwachsenen!


"Meister auf zwei Rädern", "Schoolbiker" und "Mofaday" sind drei Initiativen, die sich mit der Steigerung der Verkehrssicherheit von Schülern auf zwei Rädern beschäftigen.
Meister auf zwei Rädern
Der ÖAMTC bietet in Zusammenarbeit mit den Schulen seit drei Jahrzehnten das Fahrradprogramm "Wer wird Meister auf zwei Rädern" an. Spurhalten (Spurenbrett), links abbiegen (Kreisel), Kurven richtig fahren (der 8er), über die Schulter schauen und Zeichen mit der Hand geben: Die praktischen Übungen und die wichtigsten Verkehrsregeln werden wiederholt und die Kinder fit gemacht für die Teilnahme am Straßenverkehr.
Schoolbiker
Mit diesem Projekt soll durch einen spielerischen Wettbewerb die Freude von Schülerinnen und Schülern am Radfahren gefördert und gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöht werden. Schoolbiker ist eine Kombination aus Fahrradsicherheitscheck, kostenlosem Fahrradtraining für die erste Schulstufe und einem spielerischen FAHR RAD Wettbewerb für alle Schülerinnen und Schüler. Dabei wurden allen Schülern zu einem Selbstkostenpreis von drei Euro hochwertige Fahrradcomputer von den jeweiligen Gemeinden zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen unter
www.schoolbiker.at.
Mofaday
Dieser Bewerb, den die Schülerinnen und Schüler der 9. Schulstufe in Vorarlberg als Training und zur Vorbereitung auf die Mopedprüfung nützen, wird jedes Jahr vom Landesschulrat, dem ÖAMTC, der AUVA und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit unterstützt.

Wichtiger Beitrag zur Verkehrserziehung
Das Leben in der heutigen Zeit ist mit vielen Risiken behaftet. Das Verkehrssystem wird jedoch durch technische Entwicklungen, Verkehrsregulierungen und vor allem durch sicherheitsbewusstes Verhalten der VerkehrsteilnehmerInnen sicherer.
Die Schule und der Kindergarten leisten einen Beitrag zur Verkehrssicherheit dadurch, dass sie mit den Kindern verkehrssicheres Verhalten einüben und einen Teil der Technik und die Regeln zur Verkehrssicherheit erarbeiten.
Wichtig ist, dass die Kinder gesehen werden – Mach dich sichtbar!!!
Im Kindergarten sorgt die Sicherheitsschärpe für die Sichtbarkeit, in der Schule bekommen alle einschulenden SchülerInnen in der ersten Schulwoche gratis ein Sicherheitspaket (eine Kindersicherheitsweste, ein Klaxband und einen Pendelblitz – insgesamt rund 4200 Stück).
Im Laufe eines Schuljahres und Kindergartenjahres können die verantwortlichen PädagogInnen zwischen rund 30 verschiedenen Aktionen, die bestimmte Aspekte der Verkehrssicherheit beinhalten, auswählen und in ihr Lehrprogramm aufnehmen. Dieses große Angebot wird von den Partnern der Verkehrserziehung AUVA, Initiative „Sichere Gemeinden“, Landespolizeikommando, Kuratorium für Verkehrssicherheit, ÖAMTC, ARBÖ, Landesregierung und vielen anderen mit dem Landesschulrat für Vorarlberg besprochen und koordiniert.
Die Schulwegsicherung wird durch die freiwillige Leistung von SchülerInnen (602 SchülerlotsInnen) und Eltern(322 Elternlotsen) an rund 50 Standorten durchgeführt.
In der 3. Schulstufe verwenden rund 4000 Kinder das Aufgabenheft, das durch private Sponsoren den Schulen auf Anforderung zur Verfügung gestellt wird und verkehrserzieherische und soziale Themen zum Inhalt hat.
Die Sicherheit beim Radfahren ist ein besonderes Anliegen! Für die „Freiwillige Radfahrprüfung“ in der 4. Schulstufe findet jedes Jahr eine Fahrradhelmaktion statt, bei der durchschnittlich 1700 Helme (dank einiger Sponsoren) zu einem Preis von nur € 10,00 an die SchülerInnen verkauft werden können.
Im Frühling geht es wieder los, raus aus dem Bus und auf das Fahrrad!
Schon seit den 60er Jahre können die SchülerInnen mit 10 Jahren die freiwillige Radfahrprüfung machen. Bei uns in Vorarlberg wird in der 4. Klasse Volksschule diese wichtige Aktion von den LehrerInnen angeboten. In Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkeuz, der Polizei und den Eltern werden die SchülerInnen auf die Prüfung vorbereitet. Die Eltern müssen schriftlich ihr Einverständnis zu dieser Prüfung geben.
Jedes Jahr treten über 4000 Kinder zu dieser Prüfung an!
Die Termine der praktischen Durchführung der Prüfung werden durch die LehrerInnen in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Eltern festgelegt.
Vorher erarbeiten die LehrerInnen mit den SchülerInnen die Theorie – Verkehrszeichen, Querungen der Straßen, Vorrangregeln usw. – und die praktische Übung des Radfahrens im Schonraum.
Die Strecke der Prüfungsfahrt in der Verkehrswirklichkeit wird mit der Polizei festgelegt. Nach der praktischen Prüfung werden die Unterlagen – Aktenvermerk, Foto und ausgefüllter Ausweis – an die Bezirkshauptmannschaft geschickt.
Checkliste:
• Anfordern der Unterlagen vom JRK
• Einverständniserklärung und Foto
• Theoretische Grundlagen erarbeiten
• Praktische Übungen im Schonraum
• Fahrradkontrolle
• Fahrradhelm
• Termine mit der Polizei (praktische Prüfung) vereinbaren
• Theoretische Prüfung in der Klasse (Prüfungsbogen)
• Praktische Prüfung
• Aktenvermerk und Ausweis ausfüllen
• Beides über die Direktion an die Bezirkshauptmannschaft weiterleiten
• Einverständniserklärung der Eltern zwei Jahre aufbewahren
Nach bestandener Prüfung kann ab dem vollendeten 10. Lebensjahr ohne Erwachsenenbegleitung mit dem Rad gefahren werden (Radfahrausweis immer dabei!!!). Das Rad muss allen Vorschriften entsprechen!
"Wer Köpfchen hat, schützt es!" Helm immer aufsetzen!!!
Peter Steurer
Verkehrserziehungsreferent
Verkehrserziehungsreferat
des Landesschulrates
Peter Steurer
Bahnhofstraße 12
6900 Bregenz
| T | 05574 4960 524 |
| H | 0664 81 09 327 |
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