

In kaum einem anderen Fach als Werkerziehung wird die eigentliche Bedeutung von "be-greifen" klarer.
Der Werkerziehungsunterricht fördert Selbständigkeit, Kreativität, Freude am Experimentieren und vor allem das Erkennen und Begreifen von Zusammenhängen. Die Schüler und Schülerinnen durchlaufen alle Schritte von der Stufe der Problemstellung, der Planung, der Durchführung bis hin zur Erprobung. Neben dem Kennenlernen neuer Arbeitstechniken müssen sie sich auf die Eigenheiten von verschiedensten Materialien einlassen und eigenständige Lösungen finden.
Der Bezug zur Lebenswelt und dem Alltag der Kinder und Jugendlichen ist allein schon durch die Bereiche wie etwa Kleidung und Mode, Produktgestaltung und Design gegeben. Das Arbeiten mit allen Sinnen ist umso wichtiger, als heute oft das Erleben aus zweiter Hand durch die Virtualisierung im Vordergrund steht.
