


Werkerziehung wird an den Höheren Schulen in Technisches und Textiles Werken unterteilt.
Das Fach Technisches Werken gibt Schülerinnen und Schülern eine Orientierungshilfe in einer technisierten Umwelt. Die wichtigsten Bereiche dieses Fachs sind "Gebaute Umwelt", "Technik" und "Produktgestaltung/Design".
Schüler sind in diesem Fach mit Aufgaben konfrontiert, die technisches Wissen fördern, indem eine bestimmte Aufgabenstellung individuell gelöst werden soll. Das Finden einer solchen Lösung erfordert Planung und gezielte Durchführung. Selbständigkeit, Kreativität und Eigeninitiative sind dabei unerlässlich. Und letztendlich bietet gerade der Werkunterricht die Möglichkeit, das Erarbeitete an der Praxis direkt zu überprüfen.
Im Gegensatz zu einem rein technischen Unterricht kommt in diesem Fach auch der gestalterische Ansatz zum Tragen. Technisches Werken ist das Labor für Experimentieren, Forschen, Begreifen und Verstehen von Zusammenhängen - so wird Wissen be-GREIF-bar.
Der Textilunterricht erschließt die Bereiche Kleiden, Wohnen, Gestalten, Arbeiten bzw. Produzieren und Konsumieren. Auf Grund der gesellschaftlichen Bedeutung dieser Bereiche vermittelt der Unterrichtsgegenstand "Textiles Werken" wichtige Grundkompetenzen innerhalb unserer Kultur.
Jeder Mensch kommt mit Kleidung, Umwelt und Produkten tatsächlich in "Berührung". Daher hat das Fach einen sehr starken Bezug zu Alltag und Lebenspraxis. Schüler und Schülerinnen erlernen aktiv gestalterisch und kritisch reflektierend sich in diesen Bereichen zu bewegen. Selbständigkeit, Kreativität und Freude am Experimentieren sind dabei wichtige Ziele.
Landesschulrat für Vorarlberg
LSI Dr. Christine Schreiber
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